Testbericht der neuen Led Lenser H14 Kopflampe

[Trigami-Review]

 

da ist er endlich, der Nachfolger für die beliebte Led Lenser H7 (bzw. H7R) Kopflampe aus dem Hause Zweibrüder Optoelectronics: die neue Led Lenser H14 Kopflampe.

Ich selbst nutzte ja bisher 2 Led Lenser H7 (eine für mich und eine für dobine) und bin was die Leuchtleistung angeht mit der H7 recht zufrieden gewesen. Die Bedienung mit dem stufenlosen Schieberegler am Batteriefach hinten für die Leuchtkraft sowie die Möglichkeit den Lichtstrahl zu fokussieren fand ich richtig klasse bei der H7.

Nun habe ich ein Testexemplar der neuen Led Lenser H14 hier und werde einen kurzen Testbericht präsentieren und das Nachfolgemodell vorstellen mit Vergleich zur Vorgängerlampe und ein paar Beamshots mit anderen Lampen.

Technische Daten des Herstellers:

Gewicht 348 g
Lumen 210 lm
Batterien 4x AA 1,5V

 

Fangen wir mit dem ersten Eindruck an:

wow, ist ganz schön groß geworden die neue H14. Im Vergleich zur H7 ist die Lampe ein gutes Stück gewachsen, hat ein wesentlich größeres Batteriefach und wird nun von 4 AA Zellen angetrieben anstelle von 3 AAA Zellen. Logischerweise fällt das dann größer aus, aber auch wesentlich „massiver“ verarbeitet. Bei einer meiner H7 habe ich das Problem, dass ein Teil der Führung für das Kopfband abgebrochen ist und seither das Batteriefach „herumbaumelt“, sehr unschöne Sache und bedingt durch recht dünnes Plastik. Hier werd ich mit der H14 keinerlei Probleme mehr bekommen, die Halterung bzw. Durchführung für das Band ist sehr massiv ausgeführt und wird diesmal denke ich das ganze Lampenleben halten und auch was einstecken können.
Weiterhin gibt es nun nicht nur ein Kopfband durchgehen horizontal um den Kopf/Helm, Led Lenser hat der Lampe noch ein zusätzliches Band in der Mitte spendiert zur Fixierung. Macht einen ganz passablen Eindruck.
Also gleich mal die Lampe auf den Kletterhelm montiert, passt einwandfrei.

Kommen wir nun zur Bedienung der Lampe:Was mir als erstes aufgefallen ist als verwöhnter H7-User sind 2 große Unterschiede bei dem neuen Flaggschiff:
1. es ist kein Schieberegler am Batteriefach für die stufenlose Dimm-Funktion
2. die Bedienung des Advanced Focus Systems erfolgt nicht durch eine Drehbewegung wie bei der H7 sondern wie bei den normalen Led Lenser Lampen durch vor- und zurück schieben des Lampenkopfes.

Die stufenlose Dimm-Möglichkeit vermisse ich irgendwie, an die hatte ich mich sehr gewöhnt und finde hier bei einer Kopflampe den Taster-Schalter am Batteriefach etwas gewöhnungsbedürftig wenn man nicht immer mit 100% Power die Nacht zum Tag machen möchte. Hier gibt es wie bei der Led Lenser M7R zum Beispiel verschiedene Modi zum durchklicken durch die Microcontroller-gesteuerte Smart Light  Technology. Wenn man die Lampe als reine Kopflampe bewertet, würd ich sagen dass hier weniger gleich mehr gewesen wäre. Denn bei einer Kopflampe brauch ich weder SOS, Strobe oder Blink-Modus. Jedoch kann die Lampe ja durch mitgeliefertes Zubehör auch als Fahrradlampe, Tischlampe, Gürtellampe etc. genutzt werden, hier sind diese Funktionen evtl. interessant. Jedoch als reine Kopflampe hätte mir eine stufenlose Dimm-Funktion per Schieberegler am besten gefallen, das herumtasten und klicken hält unter Umständen unnötig auf.
Bei dem zweiten Punkt, der Bedienung des Advanced Focus System hatte ich als erstes befürchtet, dass dann der Lampenkopf wenn man ihn nach vorne schiebt einem dann beim los lassen die Lampe gegen die Stirn bzw. den Helm knallen lässt, ist ja schließlich ein Gummiband 😉

Aber das funktioniert nach meinem Praxistest wunderbar. Kleine Umgewöhnung von der H7, aber klappt gut.
Was mir weiterhin sehr positiv aufgefallen ist gegenüber der H7 ist die möglichkeit den Lampenkopf vertikal abzuklappen. Hier ist ein wesentlich massiverer und qualitativ hochwertiger scheinender Mechanismus verbaut worden der mit deutlich hörbarem Klickton in verschiedenen Winkeln einrastet. Gefällt mir so richtig gut.

Kleines praktisches Gimmick ist auch eine LED direkt neben dem Schalter am Batteriefach hinten, der beim einschalten der Lampe durch eine farbige LED den Batteriestatus anzeigt, sodass man abschätzen kann wann es Zeit wird die Ersatzbatterien einzupacken.

Aber kommen wir nun zur Hauptdisziplin für eine Lampe, dem Leuchtkraftvergleich 😉
Eigentlich hatte ich geplant zusammen mit Jörg wieder eine Tour in die Grotte St. Barbe nach Luxemburg zu machen und ein paar Vergleichs-Beamshots zu schießen, aber da dies terminlich nicht klappt in den nächsten 2 Wochen mussten wir improvisieren, so sind wir also zu einem anderen schönen dunklen Ort gefahren und haben die Led Lenser H14 mal in den Ring geschickt gegen meine gemoddete 10W Mag Lite, die Jetbeam Jet-III M und die Led Lenser M7R.
Hier hat sich die neue H14 sehr gut geschlagen wie wir finden und kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Macht enorm viel Licht, die Focussierung klappt wunderbar und passt astrein auf den Helm.

Aber seht selbst:

Led Lenser H14, unfokussiert und fokussiert:

 

nun meine gemoddete 10W Mag Lite mit SSC P7 LED:

weiter gehts mit der JetBeam Jet-II M:

und zum Abschluss noch die Led Lenser M7R, unfokussiert und fokussiert:

Mein Fazit:

Die neue H14 braucht sich nicht zu verstecken und macht wirklich viel Licht ins Dunkel. Ich bin schon gespannt wie sie sich in der Höhle schlagen wird, aber hab keine Bedenken dass wir an Lichtmangel leiden werden 😉

Wer sich noch näher über die Lampe informieren will: Hier gehts zur Produktseite beim Hersteller.

Eine nagelneue Led Lenser M7R für jemand mit dem grünen Daumen

[Trigami-Review]

nachdem ich ja die Ehre hatte eine der nagelneuen Led Lenser M7R mit dem innovativen Magnetkontakt-Aufladesystem zu testen, habe ich nun die Möglichkeit bekommen eine Zweite M7R im Namen meines Blogs und Led Lenser an eine von mir auszuwählende Person zu verschenken.

Hierbei kommt natürlich nicht der Nächstbeste in Frage, der mir über den Weg läuft 😉

Nach einigem Überlegen wem ich mit der Lampe eine große Freude bereiten kann und wer sie durch Engagement in Sachen Umweltschutz auch verdient hat kam ich zu dem Entschluss sie Jörg B. zu überreichen.

Jörg ist von Haus aus bereits großer Fan der Marke Led Lenser und hat bei dem CITO-Event vor Kurzem kräftig zugepackt und mitgeholfen den Wald im nördlichen Saarland von so einigem Müll zu befreien.

Und da er ebenso gerne wie ich in Bunkern, Höhlen und ähnlichen Orten herum rennt kann er eine gute starke Lampe sehr gut gebrauchen. Ich freu mich schon darauf mit ihm zusammen in nem Bunker oder in ner Höhle ein paar ordentliche Fotos mit den Lampen zu machen.
Außerdem kann er sie im im Beruf im Außendienst und bei nächtlichen Bereitschaftseinsätzen auch sehr gut gebrauchen.

Dann nochmals von mir herzlichen Glückwunsch zur neuen Lampe Jörg 😉

Test der neuen Led Lenser M7R – verschleißfreies Ladesystem

[Trigami-Review]
Es gibt wieder was neues in meinem Taschenlampen-Sammelsurium, die neue Led Lenser M7R.

Und da werd ich das neue Spielzeug natürlich gleich genauer unter die Lupe nehmen und hab mich auch zu einer Neuauflage meines Taschenlampen-Shootouts auf meiner hauseigenen Taschenlampen-Teststrecke begeben 😉

Aber von Anfang an der Reihe nach.

Lieferumfang:

Geliefert wird die neue Led Lenser M7R in einem schnuckeligen kleinen Köfferchen, was mir als Peli-Case Fanatiker und Koffer-Fan natürlich schon mal richtig gut gefällt 😉
In diesem kleinen Köfferchen gibt es als Lieferumfang neben der Lampe an sich allerlei Zubehör:

– Netzteil 220V mit USB-Ausgang
– Ladekabel USB mit den Magnetkontakten
– Wandhalterung zur Montage an der Wand um die Lampe hängend zu laden (inkl. Befestigungsschrauben)
– Gürtelclip mit der Möglichkeit die Lampe in verschiedenen Winkeln zu befestigen

und natürlich die Bedienungsanleitung in Kurz- und Langfassung.

Verarbeitung:

Die Verarbeitung der Lampe ist 1A. Alles sauber gearbeitet, Gewinde für den Energievorrat lässt sich sauber und einfach drehen, die Magnetkontakte am Ende der Lampe (wo der Innere Kontakt gleichzeitig als Schalter dient) sind auch sauber gearbeitet.
Alles in allem hab ich hier keinerlei Kritikpunkte entdecken können.

Technik:

Wie die meisten höherwertigen Led Lenser Lampen besitzt die M7R auch das sogenannte Advanced Focus System, also die spezielle Linsenkonstruktion im Lampenkopf vor der LED. Hierdurch kann man den Lichtstrahl stufenlos nach Belieben fokussieren.

Die Lampe besitzt auch das neue sogenannte Fast-Lock Focus System, was folgendes bedeutet:
Viele kennen ja bereits die Focus-Funktionen von den Led Lenser Lampen, wie zum Beispiel der weit verbreiteten P7. Da kann man also durch vor und zurück schieben des Lampenkopfes den Lichtstrahl fokussieren.
Bei dem neuen Fast-Lock Focus System kann man das auch, aber man kann durch minimales Drehen des Lampenkopfes nach links diesen eben gewählten Focus „arretieren“ sozusagen. Ganz praktische Sache 😉

Nun naber zum absoluten Highlight der M7R, dem Ladesystem (Floating Charge System).
Um die M7R aufzuladen wird der Magnetkontakt des Ladekabels einfach auf das Ende der Lampe gesteckt. Das hält auch bei vertikaler Ladepostion astrein und sicher.


Durch die Verwendung des USB-Anschlusses am Ende des Ladekabels hat man auch die Möglichkeit die M7R nicht nur über das mitgelieferte 220V Netzteil aufzuladen, sondern auch über den USB-Anschluss des Computers, Laptops, Netbooks oder auch über einen 12V KFZ-Adapter für USB-Geräte (was ja in der iPod und iPhone Ära mittlerweile weit verbreitet ist).
Durch eine farbige LED am Magnetkontakt des Ladekabels wird auch optisch angezeigt wann die M7R vollständig geladen ist bzw. ob es ein Problem mit dem Aufladevorgang gibt.
Hier haben sich die Brüder von Zweibrüder Optoelectronics was richtig praktisches einfallen lassen finde ich. So kann ich nun nicht nur mein iPhone im Auto aufladen oder im Sommer die Kühlbox mit Strom versorgen, nun kann ich auch die Taschenlampe während der Fahrt aufladen, klasse 😉
Schluss mit zusätzlichen Ladegeräten, jetzt wird die Lampe direkt aufgeladen. Und dank der unverwüstlichen Ladekontakte kann auch kein Stecker abbrechen oder sonstiges.

Licht:

ja, die Lampe macht auch Licht, logisch. Also hier zur wichtigsten Disziplin des Tests der Lampe, der Lichttest.

Grundsätzlich kennt die M7R 2 sogenannte Energy Modes, den Constant Current und den Energy Saving.
Durch diese beiden verschiedenen Betriebsmodi hat man die Wahl die Lampe entweder im geregelten Konstantstrombetrieb zu betreiben oder im ungeregelten Betrieb. Die Wahl wird also dem Nutzer überlassen.

Des weiteren ist die M7R mit der sogenannten Smart Light Technology ausgestattet, das heißt also, dass man dank des neuen Microcontrollers über den einzigen Schalter der Lampe zwischen 3 Lichtprogrammen (Professional, Easy, Defense) und 8 Lichtfunktionen (Morsen, Boost, Power, Low Power, Dimmen, Blinklicht, SOS-Blinken und Defense-Strobe) wählen kann.

Durch diese verschiedenen Lichtprogramme und Lichtfunktionen ist die Lampe sowohl für die Hundesparzierer als auch für den Nachtcache-Suchenden Geocacher oder auch die beruflichen Nutzer (Sicherheitsdienste, Polizei, Bundespolizei [bei der letzten Verkehrskontrolle vor 3 Wochen hatte der nette Beamte der BuPo eine P7 am Gürtel, ist mir grad wieder so eingefallen. Und die Luxemburger Polizei hab ich auch schon mit dem Led Lenser Holster gesehen]) eine gute Wahl.

Aber nun erst mal genug Theorie über Licht, jetzt muss die Praxis folgen, sprich die Beamshots von meinem nächtlichen Sparziergang 😉

Ich hab eine Galerie zusammengestellt, wo ich insgesamt 11 verschiedene Taschenlampen gegeneinander antreten ließ. Die Belichtungseinstellungen der Spiegelreflex sind bei allen Fotos identisch, damit es auch fair zugeht (ISO 400, Blende F6.3, Belichtungszeit 4 Sekunden). Alle Lampen wurden mit frisch aufgeladenen Zellen bestückt, somit gleiche Chancen für alle.Ich habe im Abstand von 25m jeweils am Rand der Gleise einen Stab mit Reflektorfolie befestigt (25m rechts blau, 50m links blau, 75m rechts blau, 100m links grün).
Zum Abschluss hab ich in die Galerie mit den Beamshots noch ein Bonus-Foto eingebaut, ich bin ja mittlerweile ein richtiger Fan der LAPP-Fotografie und Langzeitbelichtungen. Wer mehr „Spielereien mit Licht“ sehen will findet auch in der Led Lenser Gallery und dem Led Lenser Forum Fotos, Tipps und Tricks.

Das Testfeld bei Tageslicht:

Der Versuchsaufbau:

Und hier natürlich die Galerie mit den Beamshots:  *KLICK*

Fazit:

Wie man sieht ist die Lampe mit dem neuartigen Ladeprinzip nicht nur optisch schön anzusehen und etwas für User mit dem Anspruch der Umwelt etwas gutes zu tun (Batterien sind ja sowas von out mittlerweile), sie hat sogar in der wichtigsten Kategorie bei einer Taschenlampe, der Leuchtkraft, ein sauberes Ergebnis abgeliefert.
Meine bisherige „Lieblingslampe“ bleibt zwar meine gemoddete Mag, aber als EDC-Lampe wird diese neue M7R meine bisherige Jetbeam Jet-III M wohl ablösen. Einfach weil sie ne Menge Licht macht, das coole neue Ladesystem hat und somit auch unterwegs geladen werden kann und ich mich so langsam mit dem Speed Focus System mit Fast Lock richtig gut angefreundet habe 😉

Zum Abschluss noch die Infos direkt beim Hersteller über die M7-Reihe:

Led Lenser M7 (Batteriebetrieb mit 4xAAA)
Led Lenser M7R (das getestete Modell)
Led Lenser M7T (die taktische Ausführung für Sondereinheiten etc.; ebenfalls 4xAAA Batterien)

Led Lenser sind auch bei Facebook und Twitter zu finden.

neues Jahr, neue Lampe(n) ;-)

Proschd Neijohr 😉

So, nachdem ich ja hier schon lange nix mehr geschrieben hab wirds mal wieder Zeit.

Derzeit bei dem scheisskalten Wetter hab ich net wirklich die große Motivation draußen in der Eises Kälte herum zu rennen und Caches zu suchen, bisher nur das Event in Zweibrücken besucht und dabei noch Gold geloggt bei dem Event-Cache, aber sonst bisher auch nix. Die Caches, auf die ich bei diesen Temperaturen und Witterungsbedingungen am meisten Lust habe, sind ja wegen Schonzeit für Batman’s kleine Freunde derzeit deaktiviert, also wirds bis es wärmer wird wohl weniger Cacherei geben, und T5 Kletterei bei dem Wetter wohl auch 🙁

Aber in der Zeit kann man ja schon mal kucken womit man als Flashaholic seine Funzelsammlung etwas aufwerten und aufstocken kann 😉

So hab ich am Event die Chinafunzel (Romisen RC T6) von schrumbi begutachtet und mir just gestern bei eBay eine davon bestellt. Ist zwar verarbeitungstechnisch wahrscheinlich Klassen unterhalb meiner heiß geliebten gemoddeten Mag 1D mit der SSC P7, aber im spontanten Shootout aufm Parkplatz der Hahnberghütte konnte diese Chinafunzel doch schon gut bis sehr gut mithalten.

Was außerdem auf meiner Wunschliste steht ist die Lumapower D-Mini VX Ultra. Eine schöne kompakte Lampe mit 1x18650er Akku und laut Hersteller schlappen 550 Lumen. Das ist doch mal was für die Jackentasche 😉 Ich glaub da muss ich demnächst mal dem lieben JoFrie n paar Euros rüber schicken im Tausch gegen dieses nette Gerät (Lumapower hab ich ja bisher auch noch net, also als her damit).

So, das wars auch schon wieder fürs erste, nächste Woche hab ich Urlaub, da werd ich mich auch mal um meinen Nachtcache aufm Heidstock kümmern, da hat mir ja jemand die komplette Ammobox vom Final geklaut und ich muss da n bissl umbauen (sicherheitshalber werd ich den neuen Final nicht an die gleiche Stelle legen).

Beamshots des TaLa-Shootout

Gestern Abend war es ja endlich nicht nur dunkel, sondern auch trocken, sodass ich auf meine neue TaLa-Teststrecke gewandert bin und das Shootout der Lampen veranstaltet habe.

Also erst mal runter und die 500m abgelaufen um meine Plastikstäbchen mit den Magneten zu befestigen, dabei schon mehrere „natürliche Reflektoren“ (treten meist Paarweise auf) entdeckt, 2 Paare gehörten 100% zu Katzen, ein Paar gehörte zu nem recht mutigen Marder, der hockte nämlich genau auf dem Gleis selbst und hat mich ganz frech angeschaut, jedoch nach Annäherung auf knapp 10m und dem anstrahlen mit der 10W SSC P7 LED die Flucht ergriffen.

Also fertig markiert und zurück zum Startpunkt. Dort dann die beiden Stative aufgebaut, die Mag 3D (Standard) eingespannt und den Referenz-Shot mit der Kamera gemacht. Dabei dann noch festgestellt dass so ne Mag 3D (mit 3 frischen „Energizer Ultra+“ Batterien!) ganz schön wenig Licht macht, und das sogar noch gelblich statt weiß…..mann was erinnerte das an alte Zeiten vom Zeltplatz in der Jugend, da war man ja mit ner 3D Mag schon der Held 😉

Also nacheinander alle Lampen eingespannt und mit gleicher Belichtungszeit etc. abgelichtet und festgestellt, dass entweder die Reflektoren in mehr als 100m Entfernung viel zu klein sind (is so ein Wnkelstab mit ~5mm Breite auf der ichoben dann etwas 15cm lang n Streifen aus Reflektorfolie gepappt habe), oder nich mal ne SSC P7 an die 200m ran kommt. Ich glaub ich werd dann mal statt 100, 200, 300 und 500m meine Teststrecke umbauen auf 50, 100, 150 und 200m und evtl. breitere Reflektoren benutzen.

Naja, genug der Worte, nun wollt ihr ja sicher Bilder sehen 😉

Da ich noch nicht so viel Zeit hatte, hier erst mal ein animiertes GIF Bild der 14 Lampen, nähere Angaben und auch größere Version folgtr dann mit dem jeweiligen Testbericht zur Lampe, das hier is quasi der Teaser 😉

Beamshots

Testfeld steht, nun muss es nur noch dunkel werden

das Testfeld der Lampen für meinen Beamshot-Vergleich auf der Teststrecke steht bereit, Akkus geladen, alles soweit klar, nun muss es nur trocken bleiben und dunkel werden, dann kanns los gehen.

Ich hoffe mal dass ich mich nicht zu dusselig dranstelle was die Einstellungen der Belichtungszeit etc. angeht dmit die Bilder auch was werden 😉

Hier mal ne Kurzübersicht was getestet wird:

von links nach rechts:

MagLite Mag 3D (Standard, soll als Referenz dienen)
MagLite Mag 2D (Dittmann Drop-In und 6 AA Zellen)
MagLite Mag 1D Custom (SSC P7 LED, 10W, mein FlaK-Scheinwerfer)
Edgetac RaidFire Spear
JetBeam Jet III M
LedLenser P7
Fenix TK10
Surefire G2 (Dittmann DropIn)
Lumapower Signature
Surefire E2e executive mit KL1-Kopf
Fenix P3D Premium
Fenix P3D
LedLenser M1
Fenix P1D

TaLa Teststrecke

so, für die Lampentests für die Testseite brauch ich natürlich auch ne Teststrecke mit gleichen Bedingungen für alle Lampen.

Nach etwas herum suchen und ausprobieren (der alte Eisenbahntunnel in Völklingen ist zu kurz und hat noch ne Kurve drin) hab ich nun meine persönliche Reflektor-Teststrecke für die Beamshots gefunden und eingerichtet.
Und zwar nehm ich dazu die alte Bahnstrecke Völklingen – Großrosseln, dort fährt zwar noch 2 mal am Tag (oder 3?) ein Güterzug durch im Schneckentempo und am Wochenende tagsüber eine Draisinenbahn, aber bei Nacht wenn ich die Beamshots machen möchte ist da kein Verkehr.
Also hin, Startpunkt ausgesucht und markiert, GPS Gerät geschnappt und dort ebenfalls markiert und dann in Abständen von 100m, 200m, 300m und 500m ebenfalls Markierungen gesetzt.
Dann nehm ich für diese Markierungen je einen Plastikstab in 1m Länge mit einem Magneten zur Befestigung am Bahngleis und hab den Stab mit je gut 15cm Reflektorfolie Oralite 5500 beklebt.
Für die 100, 200 und 300m Markierung hab ich blau genommen, für die 500er Marke grün.
Das ist also die TaLa-Teststrecke Saar sozusagen 😉
Und damit die Fotos auch anständig werden wird die Kamera (Pentax K100D Super) auf das neue Stativ gepackt und per Kabelauslöser fotografiert und die Lampen kommen auf das alte Statif und werden mit Schellen befestigt, von Hand halt ich die ja niemals für die Belichtungszeiten lange genug ruhig.
Hier mal n kleines Bild was ich mitm Handy gemacht hab von der TaLa Teststrecke:

Dann wart ich nun also bis es dunkel und trocken ist und dann gehts los 😉

offizieller Taschenlampen-Tester

So, nun bin ich offiziell nicht nur ein Flashaholic, sondern auch ein Taschenlampen-Tester.

JoFrie hat eine Taschenlampen-Testseite eröffnet und super Beziehungen zu diversen Herstellern (LED LEnser etc.) und benötigt Unterstützung um die Seite mit vielen guten Testberichten zu füllen und so hab ich mich doch glatt auf seine Ausschreibung beworben und darf in Zukunft diverse Taschenlampen testen und bewerten.

Ich bin ja schon tierisch gespannt was ich in Zukunft für nette neue Spielzeuge erhalten werde und kanns kaum erwarten halb Geislautern bei tiefster Dunkelheit hell zu erleuchten 😉

unsere 1.-Mai-Geocaching-Tour

manch einer schnappt sich am 1. Mai n Bollerwagen, packt ihn voll mit Alkohol und zieht das Ding sturzbesoffen durch die Gegend, wir haben uns das Auto mit Ausrüstung vollgepackt und einige Geocaches angepackt mit den Saarländer-in-Hessen.

Und so haben wir heut mal ne Tour mit richtig heftigen und sehr guten Caches in Frankreich gemacht, unter anderem in einer alten Mine den „Opération Winterdämmerung„, den alten Eisenbahntunnel bei „Chemin de l´Enfer“ und als Krönung den Bunker der Maginot-Linie mit dem Cache „Zwerge 3„. Danach ging es noch nach Schengen in Luxemburg für n paar kleinere Caches zum Abschluss des Tages.

Hier mal ein paar kleine Bilder dazu, der Bunker ging viele viele Stockwerke runter und Gummistiefel und die starke Custom mag waren sehr praktisch da 😉
Evtl. die Tage noch mehr Fotos, bin jetzt zu müde nach der Tour 😉

Flashaholic oder nicht?

im Messerforum gibt es einen netten Thread dazu, ich hab mir mal die besten Sprüche rausgesucht und zusammengeschnipselt, erkenne mich auch in sehr sehr vielen wieder 😉

Du weißt, dass du ein Taschenlampenverrückter bist, wenn…

  • du der Meinung bist, dass du gar keine Lampe dabei hast, da die kleine am Schlüsselbund und die Reservelampe in der Jacke ja nicht zählen.
  • deine Frau vor einem Campingurlaub überlegt, was wir für Kleidung und Essen brauchen, du aber lediglich schon drei Lampen und ein Peli-Case mit Akkus und Batterien bereit gelegt hast
  • du die Straßenlaterne vor deinem Haus hasst und nur froh bist, dass sie um 00:00h abschaltet
  • Arbeitskollegen nicht fragen „hast du eine Taschenlampe?“ sondern grundsätzlich nur „gib mir mal deine Taschenlampe“
  • dein Traumhaus jenseits der Zivilisation und vor allem der Straßenbeleuchtung liegt
  • den ganzen Tag die Sonne scheint, aber du erst im dunklen Joggen gehst
  • du einem Räuber lieber deinen Geldbeutel, als deine Taschenlampe gibst
  • deine Kollegen zwanghaft versuchen verschiedene Schlüsselbegriffe wie Helligkeit, Licht etc. zu vermeiden. Und sollte doch mal solch ein Begriff gefallen sein, diese panisch den Raum verlassen um einen dieser typischen in epischer Breite erzählten Vorträgen zu entkommen
  • du deine Lampen passend zur Kleidung wählst
  • du mehr Lampen als Schuhe hast
  • ohne Lampe nicht mehr aus dem Haus gehst (+ Backup versteht sich)
  • du zum Thrower unbedingt noch ein passendes Gegenstück brauchst und bestellst
  • wenn bei dir mehr CR123 sind als beim Fotofachhändler
  • du dir einen Hund anschaffst um mit den Lampen spazieren zu gehen
  • du in Reichweite deines Bettes deutlich mehr als eine Lampe hast.
  • du Jacken und Hosen auch im Hinblick auf Verstaumöglichkeiten für mindestens eine Lampe kaufst.
  • du deine Lampen nebst Zubehör in Peli-Cases mit Schaumstoff aufbewahrst.
  • du feststellst, dass sich – außer den Lampen in deiner Kleidung – in deinem Rucksack noch weitere Lampen nebst Akkus und Batterien befinden.
  • du auf Nachfragen beim besten Willen nicht sagen kannst, wie viele Lampen du eigentlich besitzt.
  • wenn du beim einschlafen anstelle über Schäfchen über Lampen nachdenkst
  • du den Verkäufer eines Fotoladens darüber aufklären kannst, dass es sehr wohl rcr123 Akkus gibt und du ihm darüber hinaus noch mindestens fünf Web-Adressen für deren Bezug AUSWENDIG nennen kannst!
  • du immer eine zweite Lampe mitführst, aus Angst die erste könnte nicht hell genug sein
  • du bei einem Candlelightdinner den Tisch anstatt mit Kerzen mit Taschenlampen dekorierst
  • deine Taschenlampensammlung mehr wert ist als Dein Auto
  • die Nachbarn dich nicht per Handschlag, sondern mit Lichtsignalen begrüßen
  • dein Haus auf Google Earth einen Hotspot hat und es irgendwie heller als die anderen Häuser ist
  • deine Freundin sagt: „Schatz, komm ins Bett. Aber lass die Taschenlampe vor der Tür“
  • du genug Batterien hast um einen Haushalt 2 Jahre mit Strom zu versorgen
  • man auf die Frage. „Was kostet denn so was?“ nur herumdruckst und nach dem Zwischenruf: „1700€!“ Erklärungen sucht, wie: „Es gibt auch andere teure Hobbies“
  • du spät Abends nach einer Verkehrskontrolle nicht weiterfahren willst, sondern dich mit den Polizisten in ein Gespräch über Taschenlampen vertiefst. Und gleich eine praktische Vorführung deiner Lämpchen startest.
  • du eine Lampe mit P7 LED verwendest um mit dem Hund zu gehen (dir aber früher mal eine Mag Mini gereicht hat)
  • du es ernsthaft in Erwägung ziehst eine Polarion oder Maxa Beam zu kaufen (Obwohl du nicht mal ansatzweise einen Einsatzzweck wüsstest)
  • dich die NASA kontaktiert, ob du nach einem totalen Computercrash nicht mal die ISS mit deiner Lampe anmorsen könntest
  • du nach langen Gesprächen den Arzt dazu bringen konntest sich auch 3 Lampen zu kaufen.
  • Leute bei Filmabenden leicht genervt reagieren, wenn du dich mal wieder über die unrealistische Lichtleistung einer gezeigten Taschenlampe auslässt oder du versuchst, das verwendete Modell zu erraten
  • der ansässige Fußballclub anfragt, ob du nicht das Stadium ausleuchten könntest
  • du statt einer Lichterkette – Taschenlampen im Weihnachtsbaum hast und es der hellste ist den du je hattest
  • du dich bei Stromausfall freust als wäre Weihnachten und Geburtstag zusammen
  • du jemandem eine deiner Lampen leihst und dein erster Hinweis ist, nicht reinzugucken – grundsätzlich. Der Tipp wird aber meistens nicht für voll genommen