zurück vom Berlin-Urlaub

vom 9. bis 14. Oktober sind wir nach Berlin gefahren um da ein bissl Urlaub zu machen.
Neben dem üblichen Sight-Seeing standen natürlich auch einige Caches auf dem Programm, sowohl normale Touri-Tradis als auch T5er und ein besonderer Lost Place.

Aber der Reihe nach:
Im Gegensatz zu unserem Berlin-Kurztrip vom Juli (inkl. 24Std.-BRD-Challenge) sind wir dieses Mal auf dem direkten Weg vom wunderschönen Saarland in das ebenfalls wunderschöne Berlin gefahren, mit dobines neuem Cachemobil 😉
Auf dem Weg gab es dann den einen oder anderen Tradi an Parkplätzen und Rastplätzen, das übliche halt.
Da das Motel One von unserem Juli-Aufenthalt leider ausgebucht war mussten wir umdisponieren, also haben wir uns diesmal das ParkInn direkt am Alexanderplatz gegönnt, schön zentral und ne schöne Aussicht vom Zimmer aus (waren im 32. Stock).
Leider waren die ersten beiden Tage dann doch recht verregnet, sodass eher Mistwetter-Frust-Shopping angesagt war als groß was zu cachen, aber nach dem Shopping im Outlet bei Wustermark stand dann doch noch ein gerade mal 1,4km entfernter T5er auf dem Programm. Sah auf der Karte vom Smartphone gut aus, offizieller Weg dran vorbei, Navi kannte den auch, also auf gehts. Mein lieber Scholli…..das war weder Straße noch Weg noch Pfad, das war die reinste Mondkraterlandschaft was die da als Weg bezeichnen. Wir haben Blut und Wasser geschwitzt bis wir durch waren…..aber wenigstens hat das mit dem Baum dann geklappt, wobei ich feststellen musste, dass ein Petzl Grigri2 von patschnassem Statikseil gar nicht begeistert ist….hat tierisch gehakt und geklemmt. Aber es ging noch.
Also die 60m Seil mit aufs Hotelzimmer genommen und auf dem Teppich ausgebreitet zum trocken 😉

Die folgenden Tage waren da wesentlich angenehmer, richtiger schöner Spätsommer vom Wetter her, so konnten dann noch ein paar Challange-Caches absolviert werden (7-Typen, 20 Badges, 81er Matrix und 100 Tage) und ein paar weitere interessante Caches.

Das absolute Highlight unserer Tour war aber der große Lost Place Cache „Stadt im Wald„. Dies ist die Garnison Vogelsang der GSSD (Gruppe der sowjetischen Streitkräfte in Deutschland) und doch schon ziemlich groß.
Einfach ein unglaublich riesiges Gelände und sowohl unter den Geocachern als auch unter den Urban Explorern sehr beliebt. Hier haben wir dann quasi fast den ganzen Tag damit verbracht den schwierigen LP-Multi in ner größeren Gruppe mit einheimischen Cachern zu lösen und viele Fotos zu machen. Einfach ein grandioser Lost Place der sich seine über 400 Fav-Points auf jeden Fall verdient hat.

Und bevor es dann am Freitag Richtung Saarland zurück ging sind wir erst noch nach Zittau gefahren um im Dreiländereck Deutschland/Polen/Tschechien noch auf die Schnelle 2 Tradis zu suchen damit wir auf unserer Europa-Karte noch 2 Lücken schließen konnten.

War eine sehr interessante Woche, viele schöne Caches, aber immer noch bei weitem nicht alles von Berlin entdeckt und gesehen was wir wollten, da müssen wir wohl nochmal hin demnächst 😉

Dann hier mal noch ein paar Bilder von der Woche:

hier in dem Loch hing früher ein DDR-Logo, jetzt nur noch ne Filmdose. 10m neben der Autobahn 😉

das Dreiländereck bei Zittau mit Beschriftung 😉

das (nicht wasserdichte) Dach des SonyCenters wechselt auch die Farben zwischendurch….

Aber nun zum Lost Place „Stadt im Wald“:

Kantine?

Theater-Halle

über der Bühne….

auf dem Weg zur Großküche….

fertig gepackt….aufm Dachboden

auf dem Weg zum Bonus-Cache im Bunker. Die Russen hatten sogar PVC Fußboden im Bunker ausgelegt….dekadent 😀

unsere BRD-Challenge-Tour

wir sind wieder zurück von unserer Challenge-Tour, erfolgreich 😉

wir hatten beschlossen als „Mini-Flitterwochen“ eine etwas andere Tour zu machen und haben uns die „16 Bundesländer an einem Tag“ – Challenge vorgenommen, in Kombination mit Berlin als Endstation und gleichzeitigem Kurzurlaub in Berlin für 2 Tage und Besuch meiner Schwester dort (studiert ja in Berlin Tiermedizin).

Also ging es erst mal los mit der Vorplanung welche Wegführung wohl die praktischste ist bei Startpunkt Saarland und Endpunkt Berlin und das Durchkreuzen aller 14 Bundesländer dazwischen.

So war dann mit Mapsource, Google Earth und der Autobahnkarte von Wikipedia eine Route gefunden und die POocket Querys wurden erstellt.

Los ging es dann um 00:01 beim ersten Cache der Tour, einem Drive-In bei Homburg, kurz vor der Grenze zum nächsten Bundesland Rheinland-Pfalz. So sind wir dann durch die ganzen Bundesländer gegurkt, waren irgendwann morgens im tiefsten Osten der Republik in Sachsen am frühstücken an ner Raststätte und sind dann den Bogen wieder zurück weiter oben durch Niedersachsen, NRW, wieder Niedersachsen bis Bremen, wo wir uns dann als Cache keinen einfachen Drive-In ausgesucht haben, sondern dort natürlich die Letterbox am Bahnhof gesucht haben. Wirklich eine super Kiste 😉

Nach ner kurzen Stärkung beim ansässigen Fast Food Dealer im Bahnhof ging es dann weiter Richtung Hamburg, allerdings mit einem Umweg wegen ner Vollsperrung der A1 dank Unfall….dies hat uns schon ne Menge Zeit gekostet, dann das Routing unseres Navis quer durch Hamburg (klar, sehenswert, aber bei Zeitdruck schon etwas stressig) und so ging es dann das letzte Stück durch Mecklenburg-Vorpommern und BRandenburg bis zu unserem Hauptziel: Berlin.

Dort haben wir dann gegen 22:35 den letzten Cache geloggt, direkt zwischen Alexanderplatz und Einkaufszentrum Alexa 😉

Mission accomplished.

Dann gins nach den gut 22 Stunden Fahrt erst mal ne typische Berliner Currywurst essen bevor wir uns im Hotel erst mal aufs Ohr gelegt haben nach der anstrengenden Fahrt.

Am nächsten Tag ging es dann mit den typischen Touri-Plätzen los bis wir uns mittags mit meiner Schwester getroffen haben und gemeinsam noch den einen oder anderen Cache gesucht haben. Hier besonders erwähnenswert für Berlin-Touristen finden wir ja einmal den Multi „Jolle sein Milljöh“ und den Tradi „Touristic-Spot: Hackesche Höfe„, wobei der Multi schon eher an ne Letterbox rankommt und der Tradi mal ne richtig geile Versteckvariante bietet (nix für klein gewachsene).

Dann weiter die üblichen Plätze wie Brandenburger Tor, Reichstag etc. erkundet und n paar weitere Caches gemacht.

Samstag Vormittag dann noch in Wedding was kleines gesucht und meine Schwester soweit mit dem Geocaching-Fieber infiziert, dass sie nun auch unter die aktiven Cacher gegangen ist und bereits während unserer Heimfahrt ne MMS mit ihrem ersten selbst gefundenen Cache eintrudelte 😉

Auf der Rückfahrt gab es dann noch n paar Zwischenstopps, erst der obligatorische T5-Statistikpunkt für unsere Reise: Betonmast 113 und dann ging es zu dem ältesten und somit auch ersten Cache Deutschlands: GC77 Germanys First. Anschließend noch fix die beiden Challenge-Caches für alle 16 Bundesländer eingesammelt, einmal den mit Zeitbegrenzung und natürlich auch den ohne die Zeitbegrenzung, wenn beide schon in der gleichen Kante liegen…..

Und dann nix wie nach Hause zurück, dank Mistwetter und einigen Baustrellen hat die Rückfahrt dann auch gute 10 Stunden gedauert und der blöde Mietwagen schluckt ja so viel Sprit wie mein alter E30…..ich hab hier Tankstellenquittungen von über 350€ herum liegen….also ein Kia ceed Benziner ist irgendwie net wirklich sparsam wenn man mehr als 120km/h fährt……naja, aber angenehmer für die weite Strecke mit Tempomat und Klima als der alte e30 und der kleine Fiesta…..

So, dann schauen wir mal was die nächste Herausforderung an Challenge-Cache wird…..und in unserem Oktober-Urlaub werden wir zu 99% eine komplette Woche nach Berlin reisen, damit wir auch n bissl mehr erkunden können, 2 Tage reichen da ja bei weitem nicht aus…..