T5 Tour in Bad Soden Salmünster – kleines Video

am vergangenen Samstag war bei unserem Lieblings-Klettergeraffel-Ausrüster in Bad Soden Salmünster verkaufsoffener Samstag. Da es dort auch noch ein paar T5er gibt und die KSE immer n Abstecher wert ist sind wir zusammen mit den 2cachefinder nach Hessen aufgebrochen und haben der KSE einen Besuch abgestattet.

Nachdem wir dann vor Ort alles angeschaut und ein paar Euros dort gelassen hatten ging es zu den T5 Caches.

Da ich die GoPro Hero2 auf dem Helm montiert hatte, gibt es nun einiges an Videomaterial von unserer Tour, hier ein kleiner Zusammenschnitt der über 2 Stunden Rohmaterial auf knappe 15 min.
Die erste Version des Videos wurde mal wieder Gema sei Dank gesperrt, aber hier nun die Version mit Gemafreier Musik:

zurück vom Kletterkurs

so, seit gestern Abend bin ich wieder zurück vom Kletterkurs im Taunus.
Nachdem ich ja bereits einige T5-Geocaches gemacht habe wollte ich mir mal anschauen wie man bei der Baumkletterei das Ganze „richtig“ macht und habe über die Münchener Baumkletterschule einen SKT-A Kurs (Baumkletterkurs für Baumpfleger) gebucht.

So war ich dann also von Montag bis Freitag in Kronberg im Taunus auf dem SKT-A Kurs und hab so einiges dazu gelernt. Mein erster Gedanke dass das nicht so heftig werden kann, schließlich bin ich ja schon einige Bäume mit Geocaches hoch geklettert, hat sich schnell erledigt. Das ist doch ein riesengroßer Unterschied zwischen dem was wir Geocacher da so treiben und dem was die Profis machen.

Der Aufstieg am Fixseil war ja als Geocacher kein Problem und an sich nix neues, abgesehen davon das unhandliche große Petzl ID dafür zu nutzen statt dem niedlichen kleinen Grigri2 wie sonst. Aber dann mit dem Ein- und Ausbau des Kambiumschoners (sowohl vom Boden aus, als auch die einfache Version oben im Baum selbst), der Nutzung der Kurzsicherung mit Positioner und dem Klettern am umlaufenden Seilsystem mit Lockjack Sport bzw. Klemmknotentechnik, das ist schon ne ganz andere Hausnummer. Dazu dann die Bewegung im Außenbereich der Krone und im Feinastbereich, das ist eine ganz andere Welt als das normale aufsteigen am Fixseil und loggen von nem PET-Ling oder so.

Die Rettung eines verletzten Kletterers stand natürlich auch auf dem Programm, ebenso die Benutzung der Handsäge für den Baumschnitt. Hinzu kamen auch einiges an Theorie-Unterricht für Baumbeurteilung, Baustellenabsicherung, Materialkunde und Knotenkunde.

So kam es dann, dass ich nach Feierabend nur ein einziges Mal noch genug Lust dazu hatte meine eigene Kletterausrüstung für einen T5 im Ort auszupacken, den Rest der Woche gabs nur „normale“ Caches, weil ich mich nicht mehr fit genug fühlte um alleine als One-Man-Show einen T5 Klettercache zu machen.

Gestern war dann erst eine schriftliche Theorie-Prüfung angesagt und anschließend die parktischen Teile wie Rettung, Arbeitsklettern und die Knotenkunde. Nach erfolgreicher Absolvierung bin ich nun stolzer Besitzer des SKT-A Zertifikates und überlege ob ich mich in dieser Richtung weiter bilden werde (Baumschnitt etc., es reicht ja nicht aus nur zu wissen wie man klettert, man sollte ja auch wissen was man bei einem Baum abschneiden kann/darf/soll) um mich in dem Zweig beruflich auszutoben.

Wobei ich auch noch die Idee habe den SZT Level 1 bei der KSE zu buchen, dann hab ich die Baumkletterei und die Industriekletterei, mal schauen.

So, dann mal hier noch ein paar Eindrücke von meiner Kurswoche:


Pilotschnur-Werfen