Chateau Noisy – doch endlich abgerissen – R.I.P.

tja, die Gerüchte mit dem Abriss gingen ja schon seit Jahren rund, seit ich von dem Schloss gehört hatte vor über 8 Jahren hieß es schon immer „es wird abgerissen“, aber genau so hieß es auch immer dass es da Bärenfallen & Co. wegen den unerwünschten Besuchern gäbe, zum Thema Urbex gehörte hier auch jede Menge Urban Legends dazu.

Im Jahre 2012 war ich selbst noch vor Ort und hab ein paar Fotos gemacht und das wunderschöne Schloss bewundert und hatte schon schwer mitgelitten beim Anblick dieses Märchenschlosses in dem miserablen Zustand. Da kann man sich bei manchen Ergebnissen von Vandalen nur wünschen dass die eine oder andere Legende mit der Bärenfalle für denjenigen zutreffen würde.

Auf jeden Fall scheint das Chateau Noisy nun wirklich endgültig Geschichte zu sein, seit Ende Oktober/Anfang November 2016 wurde es nun tatsächlich demontiert und abgerissen.

Leider finde ich keine aktuellen Fotos oder mehr Videos oder Infos zum Abriss selbst, wobei mich das nur noch trauriger machen würde irgendwie.

Was ich gefunden habe ist einmal ein Foto von der Demontage des 56m hohen Uhrenturms hier:

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und bei RTL Belgien sind zwar einige Videos verlinkt in der Suche, aber nur eines funktioniert (bei mir zumindest):

La démolition du château de Noisy se poursuit malgré la mobilisation des riverains
Da fällt mir ein, ich wollte ja noch Hannibal 3×03 schauen, angeblich sind Teile der Episode in eben jenem Chateay Noisy gedreht worden als Castle Lector……

R.I.P. Chateau Noisy…..

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unser Wochenendtrip nach Belgien (GC40, Lost Place und Mega Event)

am vergangenen Wochenende hatten wir mal wieder strammes Programm.
Gemeinsam mit den 2cachefinder haben wir uns früh morgens am Samstag auf die Fahrt nach Belgien gemacht umd einige lang ersehnte Punkte unserer To-Do-Liste abzuhaken.
Als erstes stad dort der älteste noch aktive Cache auf Festland-Europa, der GC40.
Dieser Cache it zwar relativ unspektakulär da er direkt ein paar Meter neben einer Landstraße einfach im Wald liegt, aber das tut er nun schon seit über 10 Jahren mit über 1.100 Funden.

Dann ging es weiter zu einem absoluten Highlight für das Herz eines Lost Place Fans. Seit Jahren schon war ich scharf darauf endlich mal diese Location live zu erleben, seit ich bei DrAlzheimer davon gelesen und seine genialen Fotos dazu gesehen hatte.
Und da das Chateau de Noisy fast auf dem Weg vom GC40 zum Mega Event in Brügge lag haben wir dort einen Zwischenstopp eingelegt und uns das grandiose Märchenschloss mal näher angesehen.
Man kann es kaum in Worte fassen wenn man mal live vor dem Eingang mit dem über 50m hohen Uhrenturm und dem riesigen Park mit den Mammutbäumen.
Aber hier bewarheitet sich wieder einmal der Spruch „außen Hui, innen Pfui“, denn der Zahn der Zeit sowie die zahllosen Diebe und Randalierer haben dem Inneren dieses einzigartigen Bauwerkes äußerst übel zugesetzt. Da wurde das Parkett und alles was sonst noch irgendwie brauchbar schien geklaut. Selbst Kamine wurden heraus gehämmert…..absolut trauriger Anblick im Inneren.

Auf der Suche nach Informationen zu der Location bin ich auch noch auf eine Seite mit vielen Fotos aus besseren Zeiten des Schlosses gefunden, wobei ich ja zu gern wüsste wie es anno dazumal als es noch in Familienbesitz war dort abging, so um 1900 herum.

Anschließend ging es dann weiter nach Brügge um dort das Mega Event „Bruggse Beer II“ am Sonntag zu besuchen und den Challenge-Wald unsicher zu machen.

zurück vom Berlin-Urlaub

vom 9. bis 14. Oktober sind wir nach Berlin gefahren um da ein bissl Urlaub zu machen.
Neben dem üblichen Sight-Seeing standen natürlich auch einige Caches auf dem Programm, sowohl normale Touri-Tradis als auch T5er und ein besonderer Lost Place.

Aber der Reihe nach:
Im Gegensatz zu unserem Berlin-Kurztrip vom Juli (inkl. 24Std.-BRD-Challenge) sind wir dieses Mal auf dem direkten Weg vom wunderschönen Saarland in das ebenfalls wunderschöne Berlin gefahren, mit dobines neuem Cachemobil 😉
Auf dem Weg gab es dann den einen oder anderen Tradi an Parkplätzen und Rastplätzen, das übliche halt.
Da das Motel One von unserem Juli-Aufenthalt leider ausgebucht war mussten wir umdisponieren, also haben wir uns diesmal das ParkInn direkt am Alexanderplatz gegönnt, schön zentral und ne schöne Aussicht vom Zimmer aus (waren im 32. Stock).
Leider waren die ersten beiden Tage dann doch recht verregnet, sodass eher Mistwetter-Frust-Shopping angesagt war als groß was zu cachen, aber nach dem Shopping im Outlet bei Wustermark stand dann doch noch ein gerade mal 1,4km entfernter T5er auf dem Programm. Sah auf der Karte vom Smartphone gut aus, offizieller Weg dran vorbei, Navi kannte den auch, also auf gehts. Mein lieber Scholli…..das war weder Straße noch Weg noch Pfad, das war die reinste Mondkraterlandschaft was die da als Weg bezeichnen. Wir haben Blut und Wasser geschwitzt bis wir durch waren…..aber wenigstens hat das mit dem Baum dann geklappt, wobei ich feststellen musste, dass ein Petzl Grigri2 von patschnassem Statikseil gar nicht begeistert ist….hat tierisch gehakt und geklemmt. Aber es ging noch.
Also die 60m Seil mit aufs Hotelzimmer genommen und auf dem Teppich ausgebreitet zum trocken 😉

Die folgenden Tage waren da wesentlich angenehmer, richtiger schöner Spätsommer vom Wetter her, so konnten dann noch ein paar Challange-Caches absolviert werden (7-Typen, 20 Badges, 81er Matrix und 100 Tage) und ein paar weitere interessante Caches.

Das absolute Highlight unserer Tour war aber der große Lost Place Cache „Stadt im Wald„. Dies ist die Garnison Vogelsang der GSSD (Gruppe der sowjetischen Streitkräfte in Deutschland) und doch schon ziemlich groß.
Einfach ein unglaublich riesiges Gelände und sowohl unter den Geocachern als auch unter den Urban Explorern sehr beliebt. Hier haben wir dann quasi fast den ganzen Tag damit verbracht den schwierigen LP-Multi in ner größeren Gruppe mit einheimischen Cachern zu lösen und viele Fotos zu machen. Einfach ein grandioser Lost Place der sich seine über 400 Fav-Points auf jeden Fall verdient hat.

Und bevor es dann am Freitag Richtung Saarland zurück ging sind wir erst noch nach Zittau gefahren um im Dreiländereck Deutschland/Polen/Tschechien noch auf die Schnelle 2 Tradis zu suchen damit wir auf unserer Europa-Karte noch 2 Lücken schließen konnten.

War eine sehr interessante Woche, viele schöne Caches, aber immer noch bei weitem nicht alles von Berlin entdeckt und gesehen was wir wollten, da müssen wir wohl nochmal hin demnächst 😉

Dann hier mal noch ein paar Bilder von der Woche:

hier in dem Loch hing früher ein DDR-Logo, jetzt nur noch ne Filmdose. 10m neben der Autobahn 😉

das Dreiländereck bei Zittau mit Beschriftung 😉

das (nicht wasserdichte) Dach des SonyCenters wechselt auch die Farben zwischendurch….

Aber nun zum Lost Place „Stadt im Wald“:

Kantine?

Theater-Halle

über der Bühne….

auf dem Weg zur Großküche….

fertig gepackt….aufm Dachboden

auf dem Weg zum Bonus-Cache im Bunker. Die Russen hatten sogar PVC Fußboden im Bunker ausgelegt….dekadent 😀

mein Jahresrückblick für 2010

nachdem ich mich in letzter Zeit eher über das gelbe Bundesport Nachfolgeunternehmen DHL aufgeregt habe wird es mal wieder Zeit etwas über Geocaching zu tippen 😉

Und was bietet sich da derzeit am ehesten an als ein kleiner Jahresrückblick für das vergangene Jahr 2010.

Also werd ich hier mal ein paar meiner persönlichen Highlights des Jahres 2010 auflisten und n paar Fotos dazu präsentieren sofern ich welche dazu finde 😉

Fangen wir mal an mit dem genialen Lost Place „Operation Lox Firestorm (GC287KE)“ von DrAlzheimer. Dieser Cache ist eines der absoluten Highlights für alle Lost Place Freaks die keine Angst im Dunkeln haben und auf extreme Caches stehen. Die Location ist der absolute Wahnsinn und für jeden Freund des extremen Lost Places sehr zu empfehlen. Die Geschichte des Lost Places ist ebenso äußerst interessant und man könnte fast den ganzen Tag in der Location verbringen und hat trotzdem bei weitem noch nicht alles gesehen. Einfach unglaublich. Nochmals ein dickes Danke an den Owner, der ja bekannt dafür ist solche genialen Lost Places aufzuspüren und dass er diese auch noch mit uns Geocachern teilt.

Dann haben wir im letzten Jahr auch beschlossen DEN Cache überhaupt anzugehen was Mysteries in Deutschland angeht, den berühmten „Enigma #1 (GC448A)„. So konnten wir dann auch endlich den heiligen Gral der Geocacher in Händen halten und diesen Must-have von unserer To-Do-Liste streichen 😉

Als begeisterte T5 Cacher haben wir dann auch an dem „Mini-T5-Workshop (GC274RW)“ den Owner SaarFuchs auch unterstützt und an der Station für den Aufstieg am Baum („Mein Freund der Baum„) gemeinsam mit dem Team Blumis-Blackhawks dann die T5-Einsteiger und Interessierten in die SKT und den Aufstieg am Baum eingewiesen. Dies hat auch jede Menge Spaß gemacht, das Feedback der Teilnehmer war klasse und wir werden bei einer Neuauflage des Events in diesem Jahr selbstverständlich wieder gerne mit helfen.

Wir waren natürlich auch andere T5er machen, die üblichen kleinen Bäumchen oder ne kleine Felswand, aber 2 besondere Highlights in Sachen T5 waren 2010 dabei die ich noch extra erwähnen möchte:

1. Tetraeder T5 Edition (GC28BTR)

Hierfür sind wir extra hoch in den Ruhrpott nach Bottrop gefahren und haben die Halde bestiegen. Im Gegensatz zu der Halde in unserer Gegend (auf der auch ein T5er ist, die Himmelsleiter) ist dort allerdings der Aufstieg zum Gipfel ein Sparziergang (in Ensdorf ist der Aufstieg zur Leiter anstrengender als der Aufstieg an der Leiter zum Cache). Oben angekommen haben wir dann die Ausrüstung nach oben befördert und uns auf der Aussichtsplattform in 45m dann mal für den Abstieg fertig gemacht. Unter staunenden Blicken von den Sparziergänger-Muggels bin ich dann als erster frei hängend aus dieser Höhe runter und kann nur sagen: geil ! 😉 Auf jeden Fall eines DER Highlights des Jahres 😉

2. Grotte St. Barbe Earth-Cache (GC27N1Q)

Dieser Cache ist eine Neuauflage des berüchtigten Vertical Limit 2. Beim VL2 war es noch eine Filmdose am hintersten Ende der Grotte St. Barbe, welcher allerdings bereits vor einiger Zeit archiviert wurde. Doch nun gibt es eine Neuauflage von Team Dragonslayer als Earth Cache. Dieser Cache hat seine 5/5er Wertung im Gegensatz zu einigen großzügig als 5/5er gelisteten Caches definitiv mehr als verdient. Schon am Zugang zur Höhle trennt sich die Spreu vom Weizen bzw. die untrainierten Couch-Potatoes von den Hardcore-Cachern. Der Zugang ist sehr eng und ein Balanceakt auf einem Drahtseil. In der Höhle gibt es nochmals eine extreme Engstelle und ansonsten ist es sowieso kalt, dunkel und man muss die Durchgänge in die weiteren Höhlenbereiche suchen und finden. Da nutzt einem der Plan der Höhle allein nicht viel, denn der ist nur eine Draufsicht und bei stellenweise knapp 20m die man an Höhenmeter nach den Zugängen und Durchgängen absuchen muss ist es schon eine schwierige Aufgabe. Daher ist uns im ersten Anlauf auch nicht gelungen den Cache zu beenden, da wir einfach nicht den passenden Durchgang entdecken konnten. Nach über 7 Stunden Höhlenbefahrung im ersten Anlauf haben wir einige Wochen später einen Zweiten Anlauf gestartet und konnten dann doch endlich den Durchgang entdecken und den Cache komplett lösen.
Sehr anstrengende Tour, ein absolutes Highlight und schwer zu empfehlen für Höhlenfans. Ich war dann sogar noch ein drittes Mal in der Höhle dabei, als Cave-Guide für ne weitere Truppe von befreundeten T5 Fans. Ist zwar jedes Mal tierisch anstrengend, aber ein absolutes Erlebnis diese Höhle. Von der dritten Befahrung gibt es von SaarFuchs auch ein Video bei Youtube 😉

mehr Fotos hab ich hier

So, das war dann mal mein kleiner kurzer Jahresrückblick für 2010.

Mein Ziel für 2011 ist erst mal die Matrix voll zu bekommen, wobei das bei mir als absolutem Anti-Ratehaken-Fan bei den D5 mit T-Wertungen unter 5 wohl ne harte Nuss wird….aber ma kucken 😉 Und ansonsten steht ja im privaten Bereich noch unser Projekt4711 an, da wird es im Januar weitere Neuigkeiten geben und ich hoffe äußerst positive was die Location und Durchführung angeht 😉

genialer Lost Place in Russland

also das ist bestimmt ein sehr interessanter Lost Place, den es da in Russland zu entdecken gibt.

Nein, ich rede nicht von Tschernobyl (welches ja übrigens in der Ukraine ist).

Hier geht es um eine verlassene Zahnklinik wie es scheint und da gibt es wohl noch so einiges an Interieur und entsprechenden zahnmedizinischen Überresten zu entdecken.

Evtl. findet ja jemand raus wo sich diese Klinik in Russland befindet, vielleicht wär das ja was für den einen oder anderen abenteuerlustigen Zeitgenossen. Vielleicht liegt ja sogar bereits ein Cache dort? Wobei es in Russland ja eher wenig Caches gibt.

Naja, hier mal ein paar der Fotos und die komplette Fotostrecke ist hier zu finden.

neue Lost-Place Fotos

am vergangenen Sonntag war ich mal wieder unterwegs, diesmal nicht auf der Suche nach einem Cache und auch nicht mit der Kletterausrüstung.

Dieses Mal war es ein Ausflug zu einem Fotoshooting in einem großen Lost Place der Maginotlinie, wo ich gemeinsam mit DrAlzheimer und Edelweiss74 den Lost Place erkundet und viele Fotos gemacht haben.

Da ich die LAPP-Fotografie total faszinierend finde, haben wir dann mal das mit der LAPP-Fotografie spontan im Hohlgang ausprobiert und das Ergebnis kann sich meiner Meinung nach sehen lassen.

So, dann hier mal ein paar der Fotos:

Lost Place „Der Gutsknecht (GC1TK3P)“

am vergangenen Samstag waren wir mal wieder auf Tour und diesmal haben wir uns auf dem Weg zu „Projekt 81 (GC1KJX4)“ den Lost Place Cache „Der Gutsknecht (GC1TK3P)“ ausgesucht.
Also ab ins Cachemobil und los ging es in die Palz. Dann erst mal einige kilometer zu Fuß über diverse Feldwege gewandert bis wir die Koordinaten für den Zugang zu dem alten Gutshof hatten.
Dort angekommen erwartete uns ein super erhaltener alter Gutshof auf dem ich dann einige Fotos mit der Spiegelreflex machen konnte.
Die Stages vor Ort waren dann ohne GPS zu finden, denn innerhalb von Gebäude geht das ja nicht 😉 Also die verschiedenen Stationen in den Gebäuden abgelaufen und die Zahlen gesucht und dann wieder n gutes Stück zurück zum Final.
Der Lost Place ist wirklich klasse und sehr zu empfehlen, immer wieder faszinierend.

So, dann hier mal noch n paar optische Eindrücke von dem Gutshof: