Urlaub 2013 – Ingress und Geocaching in Belgien und England

wird mal wieder Zeit hier n bissl was zu schreiben 😉

Letzte Woche ging es zu nem Kurzurlaub für 4 Tage an die Nordsee. dobine hatte ne Ferienwohnung in Wenduine (zwischen Oostende und Blankenberge) gebucht und so ging es dann Dienstags morgens früh los.
Am Dienstag war noch etwas mieses Wetter angesagt und nix mit Badeurlaub oder ähnlichem, aber ab Mittwoch wurde es dann von Tag zu Tag besser.
Als Gast hatten wir noch die kleine Schwester von dobine mit dabei, sodass bei den beiden Mädels „Shooping-Extrem“ angesagt war, bei mir eher Ingress 😉
Dank der Urlaubsaktion von T-Mobile hatten wir je 150MB Freivolumen mit Full Speed zur Verfügung, welche aber bereits Donnerstag Abend aufgebraucht waren, trotz Nutzung einiger „Free WiFi“ Spots in Cafe`s etc. Also Ingress und eMails gehen ganz schön auf den Traffic.

Also, dann mal ne kurze Zuzsammenfassung und vor allem ein paar Fotos 😉

Wenduine selbst is relativ gemütlich, nicht so viel los. In Blankenberge und Oostende dagegen is schon ganz schön Betrieb an der Strandpromenade und in der Stadt. Die Verkehrsverbindung vor Ort ist am einfachsten mit der Kusttram zu erledigen, also ner Straßenbahn an der küstenorten entlang von Knokke bis De Panne. Tageskarte für uns 3 lag bei 15€, absolut empfehlenswert, denn die Parkplatzsituation in Blankenberge und Oostende ist grauenhaft bei gutem Wetter und die Parkgebühren ebenso teuer. Da is das Ticket für die Bahn viel besser angelegt, schont vor allem die Nerven.
Also schön bis Oostende, Blankenberge, De Haan, Knokke, Zeebrügge etc. mit der Bahn gefahren, Portale gehackt, übernommen, aufgerüstet, verlinkt und auch n paar Geocaches gesucht. Und die Mädels überall im Shoppingfieber halt….
Für den Donnerstag hatte ich mir mal was besonderes überlegt und hatte im Vorfeld schon unsere Überfahrt (wobei es ja treffenderweise eher eine Unterfahrt wäre) nach England gebucht. Da die Fähren etwa 90min. pro Strecke brauchen und nicht gerade günstig sind war die Entscheidung für den Eurotunnel nicht schwer.
Das Einchecken dort läuft problemlos, einfach mitm Auto an den Check-In für die Online-Bucher, da wird das Kennzeichen abgescannt und schon wird man mit Namen auf dem Touchscreen begrüßt. Bestätigt die Richtigkeit, wählt die Abfahrtzeit aus (hatte 08:20 gebucht, war zu früh und hab kostenfrei noch einen freien Platz um 07:50 nehmen können) und hängt das Schildchen was dann ausgespuckt wird ausm Automaten an den Innenspiegel.
Dann gehts um diverse Kurven und Strecken zur Zollkontrolle der Franzosen und dann der Engländer und schon ist man fast am Zug. Erst noch im terminal frühstücken und abwarten bis Boarding-Time ist und dann auf zum Zug. Da fährt man dann einfach am Ende des Zuges seitlich hinein und fährt durch nach vorne bis der „Parkplatzanweise“ einen einweist mitm Abstand zum Vordermann.
Parken, warten und nach 35min. Fahrtzeit insgesamt (gute 20min. nur im Tunnel) ist man auf der Insel. Da fährt man dann einfach vorne raus und hat ab dann alles falsch herum beim Verkehr….das schlimmste für mich war das falsch herum durch die Kreisel fahren, echt extrem am Anfang, aber man gewöhnt sich sau schnell dran. Hatte dann Nachts wieder zurück in Frankreich mich jedes Mal beherrschen müssen net wieder falsch rum zu fahren 😉
Also, angekommen in England gings erst mal nach Dover, dort (na, ratet mal?) shoppen und n Kaffee trinken. Nebenbei mal noch die grüne L7/L8 Farm der UK-Ingresser angreifen, aber nachdem der grüne L8er nicht nur aus der Ferne aufgeladen hat sondern sogar Resos nachgesetzt hat war mir dann der Materialaufwand zu hoch, da müssen die britischen Schlümpfe in Dover selber aufräumen.
Allerdings bin ich noch zum Prince of Wales Pier zu einem Portal um ein Feld von England bis nach Belgien zu spannen, hat auch geklappt. Leider war das erhacken eines Keys zur Vergrößerung des Feldes bis nach Frankreich erfolglos. Machte aber nix, denn der vorhin erwähnte grüne L8er hatte das Feld schon nach ner halben Stunde eingerissen.
Also nach nem kurzen Chillen am Strand weiter nach Canterbury, die nächst größere Stadt….zum….na, wer errät es? Na zum shoppen natürlich. Also Füße platt gelaufen in Canterbury, ein paar Portale gehackt und was gefuttert bevor die Shops dort trotz Megawetter und jeder Menge Betrieb zwischen 17:00 und 18:00 nacheinander alle geschlossen haben. Seltsam, aber scheint da normal zu sein.
Also wieder ins Auto und zurück zum Eurotunnel, da wir jedoch viel zu früh waren noch n kurzen Stopp in dem angrenzen Kaff Folkestone eingelegt. Hier war sogar ein „Sandy Beach“ ausgeschildert, also im Gegensatz zu Dover am Vormittag mit den Kieselsteinen soll es hier einen Sandstrand geben, sogar ausgeschildert. Super. Nix wie hin, noch n bissl planschen und chillen bevor es zurück aufs festland geht.
Hah, Pustekuchen. In diesem Kaff hab ich wieder mal bemerkt warum ich derzeit lieber Ingress zocke als Geocaching. Denn dieses Drecksloch ist sowas von vermüllt und ekelhaft, da hatte ich wirklich mit dem Brechreiz zu kämpfen als ich direkt neben den Mülltonnen ne scheiss Filmdose suchen sollte. Nö, so nicht. Hab dann abgebrochen und bin lieber noch n Portal einnehmen, da reicht es auch bis auf 40m nur ran zu gehen. Und genau dieses Portal war spendabel zu uns an Keys und hatte freie Linkbahn nach Belgien 😉
Also mal noch fix das Feld neu aufgebaut. Dann noch an den „Sandy Beach“, der sich als ebenso vermüllter Platz herausstellte, echt ätzend….bäh. Also dieses Dreckskaff ist wirklich nicht empfehlenswert.
Also zurück ans Terminal, rüber nach Frankreich und dann in Calais noch n Portal am Hafen übernommen und Keys erhackt um das Feld zwischen England und Belgien noch gut zu vergrößern, zack, über 280.000 MU’s 😉
Hat sogar bis gestern Nachmittag gehalten das Feld, wurde in Calais von den Fröschen niedergerissen. OK, in Folkestone dem Drecksloch wird das Portal eher decayen glaub ich 😉
Am letzten Tag ging es dann nochmals nach Blankenberge zum…..shoppen und anschließend mal richtig ins Meer planschen, war ja endlich super Wetter und kein vermüllter Strand.


in Oostende am Strand. ist das die Apothekerrundfahrt, ähm, Tour de Franz? 😉

am Pier in Blankenberge, war noch Mittwochs bei Mistwetter.



in Dover


Canterbury

der Assi-Strand in Folkestone

im Eurotunnel-Zug

und das Feld in der Nordsee

Ingress – Alternative zu Geocaching?

vor kurzem bin ich auf Ingress aufmerksam geworden, ein Spiel von Niantic Labs bzw. Google.
Kurz erklärt handelt es sich bei Ingress um ein Spiel für Android-User bei dem man sogenannte Portale einnimmt, verlinkt und damit Kontrollfelder aufbaut um für seine Fraktion sogenannte Mind Units zu sammeln.
Das Spiel befindet sich derzeit noch in einer offenen Beta-Phase, sodass man mit einem Einladungscode als Betatester nun schon teilnehmen kann. Dank Spike05 hab ich auch recht fix einen solchen Code ergattert und bin jetzt seit kurzem bei der Resistance aktiv.
So langsam finde ich immer mehr Gefallen an dem Spiel, denn hier gibt es weder Besserverstecker, Reviewer, Denunzianten, Querulanten, Tütencaches oder eben versiffte Logstreifen in Leitplankenmikros. Ebenso sucht man sich nicht zum Deppen weil der n00b-Verstecker die Koords 20m im Off hat, denn bei den Portalen reicht es aus sich bis auf mind. 39m zu nähern. Auch ganz nett.
Also derzeit find ich das Ingress richtig nett, einzig eine T5-Komponente fehlt mir noch dabei, aber man kann halt nicht alles haben.
So kam es nun auch, dass ich schon seit einigen Tagen keinen einzigen Geocache mehr gesucht habe und lieber mit Ingress den Akku des Smartphones leer sauge….

Hier bei uns im Saarland gibts zwar im Vergleich zu Großstädten wie Berlin & Co. nicht soooo viele Portale, das meiste beschränkt sich auf die Uni Saarbrücken, Saarbrücken Stadt und dann die Orte an denen die meisten User wohl wohnen/arbeiten, aber da man ja auch selber Portalstandorte vorschlagen kann und es immer mehr Spieler werden kommt da wohl noch einiges….

Jetzt warte ich sehnsüchtigst auf den größeren Akku fürs Handy, denn die App zieht schon einiges an Energie aus dem Akku….letztens wurde aus unserer geplanten Tour durch SB und der Runde über die Uni und wieder zurück nichts….nach der Hälfte der Uni auf dem Hinweg waren die Akkus am Ende und so mussten wir früher umkehren….