Kurztrip in den Schwarzwald zum cachen

am vergangenen Wochenende sind wir zu einem Kurztrip in den Schwarzwald gefahren um das befreundete Cacherpaar CrashWurzler in ihrem Famillienurlaub zu besuchen und n paar Caches gemeinsam zu loggen.

Also ging es früh morgens los Richtung Schwarzwald, aber mit nem kleinen Umweg, nämlich erst noch den Challenge-Cache Project 366 loggen, schließlich haben wir ja seit 29. Februar die 366 Tage alle voll.

Im Anschluss gab es noch einen kleinen T5 Drive In, nämlich ein Laternenpfosten mitten auf einem Edeka-Parkplatz. Die Samstags-Shopper haben nicht schlecht gestaunt und gekuckt als ich mit den Bandschlingen gemütlich die Laterne hoch bin, aber irgendwie hat sich niemand getraut was zu sagen oder zu fragen. Oder die kennen das mittlerweile alle, schließlich ist der Cache ja auch offiziell vom örtlichen Sicherheitsdienst genehmigt laut Listing.

Dann ging es weiter Richtung Schwarzwald wo wir dann erst mal gemeinsam nach Freudenstadt sind um den Whereigo auf dem Marktplatz zu machen und was zu futtern um anschließend den echt genialen Cache „Wasserfall zum selber stauen“ zu machen. Dieser Multi ist ein absolutes Highlight. Erst geht es etwa 3km über einen schönen Waldweg durch den Schwarzwald zum Sankenbachsee und dort dann am Sankenbachwasserfall vorbei zum Final. Vor Ort dann das Wasser gestaut, den Cache geloggt ud unten postiert um dann zu beobachten wie das angestaute Wasser dann auf Kommando nach unten preschte. Echt klasse 😉
Also diesen Cache können wir jedem empfehlen der dort in der Gegend ist, echt klasse.

Ansonsten halt noch den einen oder anderen Tradi in der Gegend und auf der Heimfahrt gemacht, das übliche eben.

Aber nun genug getippelt, hier mal noch ein paar Fotos von unserer Tour:

„Es Wasser rauscht am Wasserfall, wenns nimmer rauscht, is‘ Wasser all“ 😉

 

zurück vom Berlin-Urlaub

vom 9. bis 14. Oktober sind wir nach Berlin gefahren um da ein bissl Urlaub zu machen.
Neben dem üblichen Sight-Seeing standen natürlich auch einige Caches auf dem Programm, sowohl normale Touri-Tradis als auch T5er und ein besonderer Lost Place.

Aber der Reihe nach:
Im Gegensatz zu unserem Berlin-Kurztrip vom Juli (inkl. 24Std.-BRD-Challenge) sind wir dieses Mal auf dem direkten Weg vom wunderschönen Saarland in das ebenfalls wunderschöne Berlin gefahren, mit dobines neuem Cachemobil 😉
Auf dem Weg gab es dann den einen oder anderen Tradi an Parkplätzen und Rastplätzen, das übliche halt.
Da das Motel One von unserem Juli-Aufenthalt leider ausgebucht war mussten wir umdisponieren, also haben wir uns diesmal das ParkInn direkt am Alexanderplatz gegönnt, schön zentral und ne schöne Aussicht vom Zimmer aus (waren im 32. Stock).
Leider waren die ersten beiden Tage dann doch recht verregnet, sodass eher Mistwetter-Frust-Shopping angesagt war als groß was zu cachen, aber nach dem Shopping im Outlet bei Wustermark stand dann doch noch ein gerade mal 1,4km entfernter T5er auf dem Programm. Sah auf der Karte vom Smartphone gut aus, offizieller Weg dran vorbei, Navi kannte den auch, also auf gehts. Mein lieber Scholli…..das war weder Straße noch Weg noch Pfad, das war die reinste Mondkraterlandschaft was die da als Weg bezeichnen. Wir haben Blut und Wasser geschwitzt bis wir durch waren…..aber wenigstens hat das mit dem Baum dann geklappt, wobei ich feststellen musste, dass ein Petzl Grigri2 von patschnassem Statikseil gar nicht begeistert ist….hat tierisch gehakt und geklemmt. Aber es ging noch.
Also die 60m Seil mit aufs Hotelzimmer genommen und auf dem Teppich ausgebreitet zum trocken 😉

Die folgenden Tage waren da wesentlich angenehmer, richtiger schöner Spätsommer vom Wetter her, so konnten dann noch ein paar Challange-Caches absolviert werden (7-Typen, 20 Badges, 81er Matrix und 100 Tage) und ein paar weitere interessante Caches.

Das absolute Highlight unserer Tour war aber der große Lost Place Cache „Stadt im Wald„. Dies ist die Garnison Vogelsang der GSSD (Gruppe der sowjetischen Streitkräfte in Deutschland) und doch schon ziemlich groß.
Einfach ein unglaublich riesiges Gelände und sowohl unter den Geocachern als auch unter den Urban Explorern sehr beliebt. Hier haben wir dann quasi fast den ganzen Tag damit verbracht den schwierigen LP-Multi in ner größeren Gruppe mit einheimischen Cachern zu lösen und viele Fotos zu machen. Einfach ein grandioser Lost Place der sich seine über 400 Fav-Points auf jeden Fall verdient hat.

Und bevor es dann am Freitag Richtung Saarland zurück ging sind wir erst noch nach Zittau gefahren um im Dreiländereck Deutschland/Polen/Tschechien noch auf die Schnelle 2 Tradis zu suchen damit wir auf unserer Europa-Karte noch 2 Lücken schließen konnten.

War eine sehr interessante Woche, viele schöne Caches, aber immer noch bei weitem nicht alles von Berlin entdeckt und gesehen was wir wollten, da müssen wir wohl nochmal hin demnächst 😉

Dann hier mal noch ein paar Bilder von der Woche:

hier in dem Loch hing früher ein DDR-Logo, jetzt nur noch ne Filmdose. 10m neben der Autobahn 😉

das Dreiländereck bei Zittau mit Beschriftung 😉

das (nicht wasserdichte) Dach des SonyCenters wechselt auch die Farben zwischendurch….

Aber nun zum Lost Place „Stadt im Wald“:

Kantine?

Theater-Halle

über der Bühne….

auf dem Weg zur Großküche….

fertig gepackt….aufm Dachboden

auf dem Weg zum Bonus-Cache im Bunker. Die Russen hatten sogar PVC Fußboden im Bunker ausgelegt….dekadent 😀