mein Jahresrückblick für 2010

nachdem ich mich in letzter Zeit eher über das gelbe Bundesport Nachfolgeunternehmen DHL aufgeregt habe wird es mal wieder Zeit etwas über Geocaching zu tippen 😉

Und was bietet sich da derzeit am ehesten an als ein kleiner Jahresrückblick für das vergangene Jahr 2010.

Also werd ich hier mal ein paar meiner persönlichen Highlights des Jahres 2010 auflisten und n paar Fotos dazu präsentieren sofern ich welche dazu finde 😉

Fangen wir mal an mit dem genialen Lost Place „Operation Lox Firestorm (GC287KE)“ von DrAlzheimer. Dieser Cache ist eines der absoluten Highlights für alle Lost Place Freaks die keine Angst im Dunkeln haben und auf extreme Caches stehen. Die Location ist der absolute Wahnsinn und für jeden Freund des extremen Lost Places sehr zu empfehlen. Die Geschichte des Lost Places ist ebenso äußerst interessant und man könnte fast den ganzen Tag in der Location verbringen und hat trotzdem bei weitem noch nicht alles gesehen. Einfach unglaublich. Nochmals ein dickes Danke an den Owner, der ja bekannt dafür ist solche genialen Lost Places aufzuspüren und dass er diese auch noch mit uns Geocachern teilt.

Dann haben wir im letzten Jahr auch beschlossen DEN Cache überhaupt anzugehen was Mysteries in Deutschland angeht, den berühmten „Enigma #1 (GC448A)„. So konnten wir dann auch endlich den heiligen Gral der Geocacher in Händen halten und diesen Must-have von unserer To-Do-Liste streichen 😉

Als begeisterte T5 Cacher haben wir dann auch an dem „Mini-T5-Workshop (GC274RW)“ den Owner SaarFuchs auch unterstützt und an der Station für den Aufstieg am Baum („Mein Freund der Baum„) gemeinsam mit dem Team Blumis-Blackhawks dann die T5-Einsteiger und Interessierten in die SKT und den Aufstieg am Baum eingewiesen. Dies hat auch jede Menge Spaß gemacht, das Feedback der Teilnehmer war klasse und wir werden bei einer Neuauflage des Events in diesem Jahr selbstverständlich wieder gerne mit helfen.

Wir waren natürlich auch andere T5er machen, die üblichen kleinen Bäumchen oder ne kleine Felswand, aber 2 besondere Highlights in Sachen T5 waren 2010 dabei die ich noch extra erwähnen möchte:

1. Tetraeder T5 Edition (GC28BTR)

Hierfür sind wir extra hoch in den Ruhrpott nach Bottrop gefahren und haben die Halde bestiegen. Im Gegensatz zu der Halde in unserer Gegend (auf der auch ein T5er ist, die Himmelsleiter) ist dort allerdings der Aufstieg zum Gipfel ein Sparziergang (in Ensdorf ist der Aufstieg zur Leiter anstrengender als der Aufstieg an der Leiter zum Cache). Oben angekommen haben wir dann die Ausrüstung nach oben befördert und uns auf der Aussichtsplattform in 45m dann mal für den Abstieg fertig gemacht. Unter staunenden Blicken von den Sparziergänger-Muggels bin ich dann als erster frei hängend aus dieser Höhe runter und kann nur sagen: geil ! 😉 Auf jeden Fall eines DER Highlights des Jahres 😉

2. Grotte St. Barbe Earth-Cache (GC27N1Q)

Dieser Cache ist eine Neuauflage des berüchtigten Vertical Limit 2. Beim VL2 war es noch eine Filmdose am hintersten Ende der Grotte St. Barbe, welcher allerdings bereits vor einiger Zeit archiviert wurde. Doch nun gibt es eine Neuauflage von Team Dragonslayer als Earth Cache. Dieser Cache hat seine 5/5er Wertung im Gegensatz zu einigen großzügig als 5/5er gelisteten Caches definitiv mehr als verdient. Schon am Zugang zur Höhle trennt sich die Spreu vom Weizen bzw. die untrainierten Couch-Potatoes von den Hardcore-Cachern. Der Zugang ist sehr eng und ein Balanceakt auf einem Drahtseil. In der Höhle gibt es nochmals eine extreme Engstelle und ansonsten ist es sowieso kalt, dunkel und man muss die Durchgänge in die weiteren Höhlenbereiche suchen und finden. Da nutzt einem der Plan der Höhle allein nicht viel, denn der ist nur eine Draufsicht und bei stellenweise knapp 20m die man an Höhenmeter nach den Zugängen und Durchgängen absuchen muss ist es schon eine schwierige Aufgabe. Daher ist uns im ersten Anlauf auch nicht gelungen den Cache zu beenden, da wir einfach nicht den passenden Durchgang entdecken konnten. Nach über 7 Stunden Höhlenbefahrung im ersten Anlauf haben wir einige Wochen später einen Zweiten Anlauf gestartet und konnten dann doch endlich den Durchgang entdecken und den Cache komplett lösen.
Sehr anstrengende Tour, ein absolutes Highlight und schwer zu empfehlen für Höhlenfans. Ich war dann sogar noch ein drittes Mal in der Höhle dabei, als Cave-Guide für ne weitere Truppe von befreundeten T5 Fans. Ist zwar jedes Mal tierisch anstrengend, aber ein absolutes Erlebnis diese Höhle. Von der dritten Befahrung gibt es von SaarFuchs auch ein Video bei Youtube 😉

mehr Fotos hab ich hier

So, das war dann mal mein kleiner kurzer Jahresrückblick für 2010.

Mein Ziel für 2011 ist erst mal die Matrix voll zu bekommen, wobei das bei mir als absolutem Anti-Ratehaken-Fan bei den D5 mit T-Wertungen unter 5 wohl ne harte Nuss wird….aber ma kucken 😉 Und ansonsten steht ja im privaten Bereich noch unser Projekt4711 an, da wird es im Januar weitere Neuigkeiten geben und ich hoffe äußerst positive was die Location und Durchführung angeht 😉

kleine Cachetour nach Paris

gestern sind wir zusammen mit dem Team Blumis-Blackhawks früh am Morgen aufgebrochen und nach Paris gefahren für ne kleine Stadttour mit ein paar Geocaches.

dobine war noch nie in Paris bisher und ich war schon seit über 10 Jahren nicht mehr da, da haben wir kurzerhand beschlossen in Paris mal cachen zu gehen 😉

Die Franzosen sind ja n seltsames Völkchen, mit dem normalen Geocaching wie wir es kennen haben die es ja anscheinend nicht so, immerhin hat meine Pocket Query für „caches along a route“ von hier bis Paris gerade mal knapp über 200 Caches antlang der fast 400km ausgespuckt (wenn ich da an meine PQ für die knapp 300km in die Eifel denke mit über 1000). Sodass mein Oregon für viele viele km quasi „cachefreie Zone“ meldete, vorallem in der Champagne scheinen die Franzosen eher den Schampus zu trinken statt zu cachen 😉

In Paris selbst sieht es aber zum Glück etwas anders aus, wobei da auch viele viele Mysteries liegen, dafür hatten wir dann aber eher keine Zeit, schließlich wollten wir ja viel von Paris entdecken 😉

Also haben wir erst mal einen kleinen Nano im Centre Pompidou gesucht und gleich gemerkt, dass Cachen in Paris eine anstrengende Angelegenheit ist, schließlich war gestern bestes Herbstwetter mit strahlendem Sonnenschein und dementsprechend vielen Muggeln.
Aber wir haben den kleinen erfolgreich entdeck und geloggt.
Dann wurde meine Mum zu Hause noch eingebunden um das Webcamfoto des Webcam-Caches zu speichern, wo wir auch gemerkt haben dass die Pariser es anscheinend was die Koordinaten angeht nicht so genau nehmen, schließlich hat das Oregon uns erst mal vor eine kleine mit einem Tor versperrten Gasse geroutet wo wir weit und breit nichts Webcam-ähnliches entdecken konnten. Aber nach ein paar Minuten herumgeirre in den Gassen wurden wir doch noch fündig.

Weiter ging es mit nem kleinen Multi am Ufer der Seine bei der Cathedrale Notre Dame mit anschließendem Besuch dieser.
Ursprünglich wollten wir noch die paar € ausgeben um den Turm der Notre Dame zu besteigen, aber bei einer Warteschlange von geschätzten über 50m haben wir uns das dann doch anders überlegt 😉

Im Innenhof des Musee du Louvre war auch entsprechend Hochbetrieb und die gesuchte Arago-Plakette des alten Nullmeridians wurde selbst dort gestohlen, nur noch das leere „Loch“ wo sie einmal hingehörte, das scheint wohl die Kehrseite der Medaille von Dan Browns Bestseller zu sein, sind wohl ein begehrtes Souvenir.

Weiter ging die Tour durch den Park am Obelisken am Place de la concorde vorbei über die Champs-Élysées bis hin zum Triumphbogen. Da gab es auch nochmal n kleinen Cache zu entdecken und nun war unser nächstes Ziel die Freiheitsstatue, also ab in die Metro und Richtung Eiffelturm. Irgendwie haben wir uns aber dann bei dem Fußweg etwas blöd angestellt, sodass wir erst mal dumm rum standen und es langsam dunkel wurde. Damit wurde die Statue übersprungen und es ging nach einer kurzen Suche nach nem weiteren Mikro weiter zum Eiffelturm.

Ich war ja schon 3 mal in Paris bisher, aber noch nie auf dem Turm oben, das konnten wir uns gestern dann natürlich nicht entgehen lassen und so sind wir bis zur obersten Plattform in 276m Höhe gefahren und haben eine wunderbare Aussicht auf Paris bei Nacht genossen, klasse da oben 😉

Anschließend war es dann auch langsam Zeit wieder zurück Richtung Parkhaus zu fahren mit der Metro damit wir nicht erst wieder zu Hause ankommen wenn es schon wieder hell wird, so waren wir dann immerhin um kurz nach 3 Uhr morgens wieder zu Hause, immerhin 21 Stunden Unterwegs gewesen also und jede Menge Eindrücke und Fotos mitgenommen.

Hier mal ein paar der Fotos von der gestrigen Paris Tour, mal schauen wo wir im nächsten Urlaub einen Kurztrip hin wagen…..

Schaufahren des SMC-Dillingen im Freibad Überherrn

gestern war im Freibad Überherrn ein sogenanntes „Schaufahren“ des SMC-Dillingen.

Da kamen also einige Modellbau-Fans des Vereins mit ihren RC-Modellschiffen und haben im Freibad das Becken unsicher gemacht und sind mit ihren Schiffen und U-Booten gefahren.

Ich bin ja ein Modellbau-Fan, zwar eher Richtung Helikopter (ach was hätt ich so gern einen Airwolf oder Blue Thunder), aber Schiffe sind auch klasse, kann man nur nicht „mal eben“ so damit fahren, weil auf der Saar wär das denk ich unpraktisch und einfach damit ins Schwimmbad ist natürlich auch nicht immer so machbar (höchstens nach Ende des Badebetriebs, was ja für uns kein Problem wäre in Überherrn).

Und da ich als Technik-Fan ja da sehr interessiert bin und wir ohnehin über unsere DLRG Ortsgruppe dann gestern einen Kaffe-und-Kuchen-Verkauf für die Gäste aufgefahren hatten bin ich auch mit der Spiegelreflex angerückt 😉

Ich hatte ja geahnt/gehofft, dass der Modellbauer mit dem U-Boot vom letzten Jahr wieder anrückt und hatte mir über meinen Teamkollegen sein Unterwasserbeutel für die Spiegelreflex ausgeliehen damit ich unter Wasser Aufnahmen machen kann.

Also ab in den Neoprenanzug und rein ins 16° „warme“ Wasser zu den Modellschiffen und U-Booten 😉

Da es mein erstes Unterwasser-Fotoshooting war sind die Bilder doch recht gut geworden wie ich finde, aber nun genug getextet, hier sind ein paar der Fotos: