Ingress – Alternative zu Geocaching?

vor kurzem bin ich auf Ingress aufmerksam geworden, ein Spiel von Niantic Labs bzw. Google.
Kurz erklärt handelt es sich bei Ingress um ein Spiel für Android-User bei dem man sogenannte Portale einnimmt, verlinkt und damit Kontrollfelder aufbaut um für seine Fraktion sogenannte Mind Units zu sammeln.
Das Spiel befindet sich derzeit noch in einer offenen Beta-Phase, sodass man mit einem Einladungscode als Betatester nun schon teilnehmen kann. Dank Spike05 hab ich auch recht fix einen solchen Code ergattert und bin jetzt seit kurzem bei der Resistance aktiv.
So langsam finde ich immer mehr Gefallen an dem Spiel, denn hier gibt es weder Besserverstecker, Reviewer, Denunzianten, Querulanten, Tütencaches oder eben versiffte Logstreifen in Leitplankenmikros. Ebenso sucht man sich nicht zum Deppen weil der n00b-Verstecker die Koords 20m im Off hat, denn bei den Portalen reicht es aus sich bis auf mind. 39m zu nähern. Auch ganz nett.
Also derzeit find ich das Ingress richtig nett, einzig eine T5-Komponente fehlt mir noch dabei, aber man kann halt nicht alles haben.
So kam es nun auch, dass ich schon seit einigen Tagen keinen einzigen Geocache mehr gesucht habe und lieber mit Ingress den Akku des Smartphones leer sauge….

Hier bei uns im Saarland gibts zwar im Vergleich zu Großstädten wie Berlin & Co. nicht soooo viele Portale, das meiste beschränkt sich auf die Uni Saarbrücken, Saarbrücken Stadt und dann die Orte an denen die meisten User wohl wohnen/arbeiten, aber da man ja auch selber Portalstandorte vorschlagen kann und es immer mehr Spieler werden kommt da wohl noch einiges….

Jetzt warte ich sehnsüchtigst auf den größeren Akku fürs Handy, denn die App zieht schon einiges an Energie aus dem Akku….letztens wurde aus unserer geplanten Tour durch SB und der Runde über die Uni und wieder zurück nichts….nach der Hälfte der Uni auf dem Hinweg waren die Akkus am Ende und so mussten wir früher umkehren….

5 Gedanken zu „Ingress – Alternative zu Geocaching?

  1. mo-cacher 19. März 2013 at 10:53

    Ein Spiel was man eher in der Stadt spielt ist keine Alternative zum Draußen in Wald und Flur.

    • dob 19. März 2013 at 11:49

      naja, in absehbarer Zeit ist Geocaching auch nur noch außerhalb der Wälder erlaubt, spätestens wenn noch ein paar Powertrails an Bäume getackert wurden und die Horden von Cachern den Wald umgepflügt haben.

  2. Apfelmaus 19. März 2013 at 22:45

    Eine ideale Ergänzung von Geocaching, weil man an den Portalen von Ingress sowieso keine vernünftigen Dosen verstecken kann.
    Die Teamarbeit steht stärker im Vordergrund als beim Geocaching und man besucht in der Regel die Portale in der näheren Umgebung mehrmals.

  3. Clownfisch 20. März 2013 at 8:18

    Ich hab mir jetzt schon mehrere Beiträge in verschiedenen Blogs durchgelesen und noch immer nicht so recht kapiert, was man machen muss.

    Aber für eines hat das Spiel Potential: Wenn mal wieder ein Amokläufer auftritt und der Ingress gespielt hat, dann wird das für einen unserer supergenialenn Innenministers bestimmt wieder ein Grund sein. Weil auf den ersten Blick verleitet es es ja genauso viel wie die bösen „Killerspiele“, die ja angeblich auch der Grund sind, dass Jugendliche Amok laufen.

    Ich für meinen Teil werde das Spiel aus dem Grund nicht spielen, weil die Datenkrake Google dahintersteckt. Die werfen so ein Spiel nicht ohne kommerziellen Hintergedanken auf den Markt. Und das Bewegungsmuster der Spieler gibt man denen ja frei Haus.

  4. dob 20. März 2013 at 15:45

    @Apfelmaus:
    was man machen muss ist recht einfach: Google ganz viele Standortdaten übermitteln beim spielen.
    Und ansonsten gehts wie bei Capture the Flag Spielen darum diese Portale zu erobern (also von grün zu blau bzw. umgekehrt) und Portale der eigenen Fraktion upgraden, pflegen etc. und sogenannte Control Fields zwischen 3 Portalen aufzubauen.

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